Ein Kleid fürs Standesamt

Was zieh‘ ich bloß an – am schönsten Tag des Lebens? Beim Stöbern durch die aktuelle Schneiderbibel war’s schnell klar. Ja ich weiß, es bringt Unglück, sich sein Brautkleid selbst zu nähen, aber da es „nur“ das Kleid für’s Standesamt war, geht das in Ordnung wie ich finde 😉

Es ist schlicht – durch die klassische Etui-Form – und zudem besonders – durch den angedeuteten Überrock. Für mich einfach perfekt.

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Also ab in den Stoffladen und Material besorgt. Leider hab ich keinen schönen Piqué-Stoff gefunden, wie es die Anleitung erfordert, daher hab ich mich für Polyestersatin in ecru entschieden. Sah dann auch noch etwas festlicher aus.

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Alles in allem hab ich mich darin sehr wohlgefühlt, es war ein schönes Projekt, das endlich mal wieder ein bisschen aufwendiger war.

Buchtipp – Hab ich selbst gemacht: 365 Tage, 2 Hände, 66 Projekte

HabIchSelbstGemacht

Das Selbermachen ist zurück – und es sieht so ganz anders aus als früher: Baumärkte drehen verrückte Werbespots, statt in die Kleingärtnerkolonie geht’s  zum urban gardening – und alle Welt tauscht plötzlich Einmachrezepte übers Internet aus. Was ist dran an diesem Trend? Warum wird im ganzen Land wieder mit Hingabe gehämmert, gegärtnert, gestrickt und gebrutzelt? Die Journalistin Susanne Klingner startet den Selbstversuch. Sie will wissen, was die Faszination am Arbeiten mit den eigenen Händen ausmacht und warum es eine neue Sehnsucht nach dem einfachen Leben gibt. Ein Jahr lang macht sie so viel wie möglich selbst – und schreibt darüber: vom Käse bis zur Seife, vom Cocktailkleid bis zum Christstollen, von den Schuhen bis zur Zahnpasta, vom Gärtnern bis zum Renovieren. Ein intensives, spannendes, erkenntnisreiches und äußerst unterhaltsames Jahr – für Autorin und Leser gleichermaßen! Der erste große Erfahrungsbericht – lustig und kreativ! Mit vielen Tipps und dem besten Stollenrezept der Welt.

Mein Fazit: sehr witziges und kurzweiliges Buch, das wirklich wieder Lust hast mache Sachen einfach selbst du machen als einfach nur zu kaufen.

Handyhülle aus Filz

Manchmal hat man so Dinge rumliegen, die man nicht wegwerfen kann weil man ja noch was daraus machen könnte. Wie bei diesem gar nicht mal so hübschen Filztäschchen, das es um die Wiesnzeit bei einem Flug als Geschenk gab.

Handytasche_vorher

Die Tasche an sich ist für mich völlig unbrauchbar, aber der Filz – nicht super hochwertig aber völlig ok – eignet sich hervorragend für eine Handyhülle. Die Tasche hatte innen zusätzlich einen dunkleren Filz, der jetzt die Außenseite der Hülle ist. Innen hab ich den hellen Stoff verwendet – zweilagig ist die Tasche stabiler. Den Zierstich hab ich mit meiner Nähmaschine gemacht damit die Hülle nicht ganz so schlicht ist.

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Der Kapuzenschal ist fertig!!

Nach 3 Monaten mehr oder weniger kontinuierlichem Stricken ist der Kapuzenschal nun endlich fertig!! (auch wenn ich ihn die nächsten Monate hoffentlich nicht mehr brauchen werde) 😉

Er sieht angezogen genauso aus wie auf dem Foto aus der Burda und ich bin absolut begeistert von dem Teil. Da freu ich mich ja schon fast auf den Winter.

PS: Das Ringelshirt auf dem Photo ist übrigens Zufall! 🙂 Und ich hab mich doch noch für ne andere Wolle entschieden (sollte dann doch das Grau werden).

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